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Was die fotografische Arbeit von Heinz Henninger charakterisiert lässt sich nicht festmachen, entzieht sich dem Betrachter. Allein die Vielfältigkeit seiner Fotokunst ist es – er selbst nennt dies schlicht Handwerk – die ihn zu einem der international gefragten Bildproduzenten werden haben lassen. „Ich habe alle Extreme der Fotografie durchgemacht“, gesteht er im Gespräch und lacht über die scheinbare Absurdität seines Berufs, der ihn gleich zu Beginn seiner Laufbahn schon in die Modefotografieszenevon Mailand und London katapultiert hat. Ein steiler Weg, er war hungrig nach dem Leben „draußen“, verließ nach zwei für ihn langweiligen Jahren die„Graphische“ und heuerte damals als Assistentin Wien an. Und dieserHunger ist bei ihm bis heute die treibende Kraft, eine Kraft, die Henninger oft in Grenzbereiche bringt, wo seine Ungeschliffenheit ungehindert durchbricht.
(Standard) |
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